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Presse (vor 2016)

Petterson, Findus und der Hahn im Korb
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Hessische Allgemeine - HNA / Kulturkreis Kassel / Kassel, 19.11.2018, von Pamela de Filippo

Wirbel um ein Kikeriki

... Grundlage für das Kinderstück "Petterson, [...]", das jetzt im ausverkauften Theater im Zentrum im tic Premiere hatte, ist das gleichnamige Buch von Sven Nordquist. In der Inszenierung von Lars Linnhoff erhalten die Zuschauer einen Einblick in den turbulenten Alltag auf dem Hof. Schon die Kulisse (Bühnenbild: Oliver Doerr) ist absolut sehenswert...

... Dass das Stück auch für kleine Kinder unterhaltsam ist, ist witzigen Dialogen und fantastischen Schauspielern zu verdanken – allen voran Sasha Bornemann, der den Kater Findus sympathisch und sehr lebhaft spielt. Cyrus Rahbar überzeugt als gemütlicher Petterson, und Matthias Mitteldorf ist die Idealbesetzung für den selbstverliebten Hahn Caruso. ...

... Viel Applaus für ein tolles Ensemble und ein Happy End.

Effi Briest
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Mitteldeutsche Zeitung / Lokales / Zeitz, 2.5.2018, von Angelika Andräs

„Effi Briest“ in Zeitz Warum der Besuch in jedem Falle lohnt

Zeitz - Im Detail waren die Meinungen nach der Premiere geteilt, doch es war eine „Effi Briest“, die der gebürtigen Zeitzer Regisseurin Annekathrin Schuch-Greiff und ihrem Schauspielerteam gelungen ist. ...

... Der eine oder andere Besucher vermisste schon die klassische Effi Briest, so wie sie Theodor Fontane in seinem großen Roman schuf. Und mancher hätte sich Kostüme gewünscht, die in Fontanes, also Effis Zeit gehören. Und dann schien die Aufführung auch ein bisschen lang... Mit über zwei Stunden ist sie das auch. Langweilig wurde es allerdings nicht. Vielmehr war es durchaus faszinierend, wie der klassische Stoff gestrafft und gerafft wurde, ohne Fontane zu verletzen, ohne das Verständnis zu erschweren und ohne die Handlung zu zerstören. Das ist bei dem umfänglichen Werk sehr schwierig.

Doch nahezu durchweg bewies die Regisseurin hier eine sichere Hand. ...

... Erfreulich war in jedem Fall, das kleine Ensemble zu erleben. Trotz Doppelbesetzung war jede Figur auch sie selbst. ...

... Und Cyrus Rahbar musste es umgekehrt meistern, zwei irgendwo doch ähnlichen Figuren - Effis Liebhaber Crampas und ihren Cousin Dagobert - Gesicht und Haltung zu verleihen.

Allen voran war da aber eine wunderbare Effi (jaja Fuhrmann), die voll in ihrer Rolle aufging und überzeugte, und eine Hulda (Theresa Stork - auch Roswitha) von der man gern mehr gesehen hätte. Die Szenen der beiden jungen Frauen waren Theaterspaß pur. ...

... Lohnt sich der Besuch? In jedem Fall. Das Thema ist so vielschichtig und so wichtig, dass allein das ein Grund sein sollte. Und es macht durchaus Freude, Schauspieler, die ihr Handwerk verstehen und Freude am Spiel haben, in Zeitz zu sehen. ...

... in einer Zeit, wo am Theater leider immer wieder alles neu erfunden und den starken Geschichten großer Autoren nicht getraut wird, stimmt hier die Balance. Und das ist mehr, als man meist erwarten kann. ...

... In jedem Fall berührt die Inszenierung, provoziert sie Gespräche, Nachdenken, Auseinandersetzung. Und ganz genau das muss Theater.


ZeitzOnline, 18.4.2018, von Reiner Eckel

Interessante Einblicke bei Durchlaufprobe

Am Samstag ist Premiere im Neuen Theater Zeitz. „Effi Briest“, Theodor Fontanes berühmter Roman wird eigenwillig ins Heute übersetzt.

ZeitzOnline hat sich bei der Durchlaufprobe umgesehen.

Draußen auf der Mauer des Franziskanerklosters mit der zauberhaften Moritzburg im Hintergrund zwei Darsteller. Weit genug voneinander entfernt, einander nicht zu stören. Der eine spricht Text vor sich hin, die andere atmet tief durch und konzentriert sich auf ihre Hauptrolle. ...

... Drinnen hörst du stimmbildende Sprechübungen und Hinten im Zuschauerraum spricht Regisseurin Anne Schuch-Greiff die Einspieler und das Licht minutiös mit der Technik ab. ...

... Nun aber ist Probe. Durchlaufprobe. Das heißt, Beleuchtung, Kostüme und Toneinspieler… das volle Programm. Nur selten unterbricht die Regisseurin das Geschehen für kleine Korrekturen.

Was schon beim kurzen Probebesuch zu spüren ist – es wird lebhaft, manchmal turbulent neben Momenten der Stille, des Nachfühlens mit Raum zum Nachdenken.

Szenische Beobachtung

„Wir haben uns daran gewöhnt. Am besten wir belassen alles beim Alten.“ Nein, Baron von Instetten werde nicht dem Wunsch seiner jungen und lebenshungrigen Frau entsprechen und den Wohnsitz aufgeben. ...

... Für Effi aber ist das staubige Anwesen furchteinflössend...

... Instetten meidet seine junge Frau, weicht ihrer Leidenschaft aus, pflegt lieber seine bürgerlichen Gesellschaften, die für Effi vermeintlich gute Gesellschaft.

„Popularität, Majorität – ich passe nicht hierher,“ sagt sie. Mutter und Vater aber sahen das ganz anders. Was sie selbst gern gehabt, wie sie selbst gern gelebt hätten, das gönnten sie nun ihrem Kind. Kann das gut gehen? Eine durchaus heutige Frage, die Regisseurin Anne Schuch-Greiff facettenreich aus einem Stoff von vor Einhundert Jahren ins Heute überträgt. So kommt es beim Opernbesuch zum Unvermeidbaren. Es kommt zu einer Begegnung, die alles ändert. Was und durch wen?….kommen Sie zur Premiere.


Mitteldeutsche Zeitung / Lokales / Zeitz, 18.4.2018, von Angelika Andräs

Premiere im Neuen Theater Zeitz Ein besonderes Frauenschicksal

Zeitz - In Zeitz steht eine Theaterpremiere bevor. „Effi Briest“, jene starke, beeindruckende und berührende Frauenfigur von Theodor Fontane wird im Mittelpunkt der neuen Inszenierung stehen. ...

... Eine „alte“ Geschichte. Die die aus Zeitz stammende Regisseurin Anne Schuch-Greiff auf die Bühne am Neuen Theater Zeitz bringt: in einer eigenen, sehr entstaubten Fassung, die sich auf die Hauptpersonen aus Fontanes Roman konzentriert, für sechs Darsteller. Daja Fuhrmann ist Effi. Jung und heutig. Drei Frauen also, ein Thema, viele Fragen. ...

... Aber geht das? Effi Briest heute? In Zeiten von Frauenpower und Emanzipation? „Ja“, sagt Daja-Effi, „wie leben wir denn heute? Wie Frauen dastehen, merkt man doch schon an der Frage: Hast du schon einen Freund? Und wie plane ich als Frau meine Zukunft? Mein Ziel ist, Liebe zu finden. Aber wie viel Sicherheit brauche ich?“ Es ist auch heute ein weites Feld. ...

... Gefragt, was die Zuschauer denn in den anstehenden Vorstellungen nach dem Schlussapplaus mitnehmen sollen, sagt Daja Fuhrmann: „Eltern sollen ihre Kinder glücklich sein lassen.“ Fast bedauert es Anne Schuch-Greiff, dass dieser Satz als Antwort nun schon weg ist. Aber ihrer trifft es auch: „Theater darf manchmal auch einfach nur berühren...“ Und auch das ist ein weites Feld.

Ladies Night
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Stadtzeitung Online Muhr am See / Lokales, 28.7.2017, sowie
Altmühlfranken online / Veranstaltungen, 27.7.2017, von Klaus Heger

Das Premierenpublikum war bei Ladies Night nicht nur von den „nackten Tatsachen“ begeistert

Muhr am See – Mit der Komödie „Ladies Night“ von Stephen Sinclair Anthony McCarten hatte am Mittwoch die siebte Inszenierung in dieser Spielzeit bei den Altmühlseefestspielen in Muhr am See Premiere. Das überwiegend weibliche Premierenpublikum hatte vor Beginn im ausverkauften Festsaal des AIZ nur ein einziges Gesprächsthema. Sie wollten wissen wie viel Haut die Jungs denn zeigen. ...

... Charmant und herrlich komisch ist die Geschichte der eigenwilligen Männer, die sich aus purer Verzweiflung gemeinsam auf eine Bühne wagen. ...

Regisseur Steffen Löser präsentierte im Bühnenbild von Martin Riedel zusammen mit den männlichen Protagonisten des Altmühlseefestspielensembles eine temporeiche Komödie bei der die Zuschauer sich immer wieder zum Mitklatschen bei den tänzerischen Darbietungen animiert sahen und die für viele Lacher während der Darbietung sorgte.

Das Stück überzeugte die Premierenbesucher durch sein Tempo und die dabei entstehende Situationskomik. ...

Die Schauspieler zeigen dabei die verschiedensten alltäglichen Charaktere auf, die ihre Zuschauerinnen bereits von zu Hause her kannten. Genau diese Beschränkung auf eigentlich alltägliche Probleme der Langzeitarbeitslosigkeit, der Unsicherheit und der männlichen Selbstüberschätzung macht dieses Stück so liebenswert und lässt die Zuschauer sich in die einzelnen Bilder hinein versetzen.

Den Schauspielern war der Spaß am Spielen und tanzen auf der Bühne anzumerken und die Altmühlseefestspiele zeigten keinerlei Ermüdungserscheinungen...

... Die Besucher waren nach dem finalen Männerstrip begeistert und hielten die Schauspieler mit ihrem Applaus noch lange auf der Bühne fest. Auch der Überraschungsgast Erwin Kleinwechter, der in den vergangenen Spielzeiten zu den Publikumslieblingen der Altmühlseefestspiele gehörte und jetzt seine aktive schauspielerische Laufbahn beendet hat, war von der neuen Inszenierung begeistert und spendete den ehemaligen Kollegen viel Lob und Applaus.


Märkische Allgemeine / Lokales / Potsdam-Mittelmark, 5.5.2017, von Lothar Krone

Volksbühne Michendorf präsentiert: „Ladies Night“ Männerstrip in Michendorf...

Beim Finale im Michendorfer Theater kochte der Saal. ...

Michendorf. Auch die Vorstellung am Tag nach der erfolgreichen Premiere von „Ladies Night – Ganz oder gar nicht“ in der Volksbühne Michendorf war gut besucht...

... Regisseur Steffen Löser widerstand der Versuchung, dem Stück Lokalkolorit zu verpassen. So heißen seine drei nicht nur beruflich gestrandeten Stahlarbeiter Craig (Volker Figge), Barry (Cyrus Rahbar) und Norman (Jens-Ulrich Seffen). Komplettiert wird dieses in ihrer Stammkneipe abhängende Trio durch den phasenweise aus seinem Vollrausch aufwachenden, meist stummen Graham (Andreas Schirra)...

... hängt der Erfolg der Inszenierung komplett von der Fähigkeit der Akteure auf der Bühne ab, das Publikum mitzureißen.

In Michendorf lösten die ersten noch verklemmt sexualisierten Bewegungen der probenden Herren Begeisterungsstürme aus...

... Spätestens als die Herren zur rauchigen Stimme von Tom Jones‘ Ohrwurm „Sexbomb“ taktweise ihre Feinrippschlüpfer und andere textilerotische Spezialitäten bloßlegten, kochte der Saal...

... Zwei euphorisierte Damen gaben auf dem Heimweg die Antwort: „Det musste echt mal bringen, wenn de kein Stripper bist!“


Märkische Allgemeine / Lokales / Potsdam-Mittelmark, 24.4.2017, von Jens Steglich

Strip-Premiere in Michendorf – In der Volksbühne fallen die Hüllen

Am 28. April ist im Michendorfer Theater Strip-Premiere. Die Volksbühne zeigt ein „Enthüllungsstück“, das in Theatern ganz Europas ein Renner wurde. Die Rede ist von der Kultkomödie „Ladies Night – Ganz oder gar nicht“, in der arbeitslose Stahlarbeiter Striptease anbieten wollen. Am Ende stellt sich auch in Michendorf die Frage: Ganz oder gar nicht? ...

... Ganz oder gar nicht? Vor der Frage stehen auch „Die Wilden Stiere“ von Michendorf ...

... Das Michendorfer Theater erlebt am Freitag, 19.30 Uhr, eine Strip-Premiere. In der Volksbühne in der Potsdamer Straße 42 werden erstmals die Hüllen fallen – im neuen Stück „Ladies Night – Ganz oder gar nicht“...

... ein Renner in den Theatern...

... In Michendorf führt Steffen Löser, einer der beiden Theater-Direktoren, Regie. Er hielt sich ans Original, macht es doch wenig Sinn, das Geschehen in einer englischen Industriestadt nach Michendorf zu verpflanzen....

... und verspricht einen turbulenten Abend über „männschliche“ Schwächen, Geldnot, Freundschaft, Mut und Größenwahn. Die Choreographie übernahm Guido Markowitz, Ballettdirektor am Theater in Pforzheim. Die Ausnahme-Stripper, deren Körper Rettungsringe und Hühnerbrüste zieren, werden in Michendorf von Jens-Ulrich Seffen, Volker Figge, Simon David Altmann, Hartmut Kühn, Cyrus Rahbar, Andreas Schirra und Eric Naumann verkörpert...


Nordbayern / Region, 7.4.2017, von Jürgen Eisenbrand

Festspiele: Die "Berliner Luft" weht am Altmühlsee...

... Bei der letzten Premiere der Saison stehen in der turbulenten Komödie "Ladies Night" ausschließlich Männer auf der Muhrer Freilichtbühne: arbeitslose Stahlarbeiter, die als "Die wilden Stiere" mit Männerstriptease den Erfolg suchen. Bevor jedoch in der Soiree alle Hüllen fielen, schritt Intendant Schnell ein — und vertröstete alle womöglich erwartungsfrohen Zuschauerinnen auf den "Ernstfall" am 26. Juli...

Presse vor 2016

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